Der Rückgang des fossilen Energieverbrauchs ist nicht nur ein klimapolitischer Erfolg. Er reduziert dauerhaft die Abhängigkeit von volatilen Weltenergiemärkten und führte allein im Jahr 2025 rechnerisch zu rund 38 Milliarden Euro geringeren Importausgaben. Damit wird die Energiewende zu einem messbaren Beitrag für wirtschaftliche Resilienz, Unabhängigkeit und Wohlstand.
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Volkswirtschaftliches Fazit der Gegenrechnung
Qualitativer Unterschied der Kapitalströme:
Vorher (Fossile Importe): Das Kapital fließt ab (konsumtiver Abfluss ins Ausland ohne inländischen Gegenwert).
Nachher (Transformationskosten): Der Großteil der Gegenkosten (Bau, Installation, Wartung, Netzausbau) verbleibt als investitive Wertschöpfung im Inland.
Bilanzielle Wirkung:
In der rein kurzfristigen Betrachung (z. B. im Jahr 2025) übersteigen die jährlichen Gesamtinvestitionen in die Energiewende die reine Importeinsparung von 38 Mrd. €.
Über den Lebenszyklus der Infrastruktur (20–30 Jahre) wandeln sich die hohen Anfangsinvestitionen (CAPEX) jedoch in dauerhaft niedrige Grenzkosten der Energieerzeugung um, während der Schutz vor fossilen Preisschocks bestehen bleibt.